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Brackweder Erzählcafé

immer montags um 15 Uhr

Ob Reiseberichte und Lesungen, Einblicke in Berufsfelder und fremde Kulturen oder in Leidenschaften für Plattensammlungen aus den zwanziger Jahren, es wird nie langweilig im Erzählcafé. Das Erzählcafé öffnete die Türen erstmalig 1991 für seine Gäste. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus ein beliebtes Forum für Künstler, Politiker, junge Menschen, Ärzte, Hobby-Autoren, Bastler, Handwerker, Tierliebhaber, Lehrer und viele mehr, die aus ihrem Leben oder von ihren Interessen ihrem Publikum erzählen.

 

Ab 20. September 2021 können Sie auch per Videokonferenz oder per Telefon von zuhause aus dabei sein. Wir nutzen das digitale Konferenzsystem ZOOM.

  • Die Einwahldaten für die Zoom-Videokonferenz lauten: Meeting-ID 942 6802 5407 –  Kenncode: 788 525.
  • Wer telefonisch zuhören möchte, wählt 069/ 3807 9883, gibt dann die Meeting-ID 942 6802 5407 #  und anschließend Kenncode 788 525 #   über die Telefontastatur ein.

 

Regelungen zu den Veranstaltungen

  • Telefonische Anmeldung aufgrund der begrenzten Platzzahl am Tag der Veranstaltung (montags) bis 12 Uhr im Treffpunkt Alter erforderlich unter Tel. 0521/ 94239-211 (Anrufbeantworter)
  • 14.30 Uhr Kaffee & Tee – ab 15.00 Uhr Vortrag
  • Es gelten die 3G-Corona-Regeln: Einlass für Geimpfte, Genesende oder Getestete
  • Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit, es ist Maskenpflicht außerhalb des Platzes

 

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Ehrenamtliche für Online-Erzählcafé gesucht

Wir suchen Ehrenamtliche, die uns regelmäßig bei der Online-Übertragung am Montagnachmittag unterstützen möchten. Wer Freude am Umgang mit digitalen Medien hat und gern mit anderen Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellt, ist herzlich willkommen im Team des Erzählcafés. Eine umfassende Einarbeitung und Begleitung ist selbstverständlich. Haben Sie Lust und Zeit? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter Tel. 0521/ 94239-121 oder Ihre Nachricht per E-Mail an christina.schuette@diakonie-bielefeld.de

Unsere Erzähler*innen vom 02.08. – 25.10.2021

China Teil 1 –  Im Reich der Mitte von Beijing in die Provinz Yunnan

Annette und Gerhard Koch – 02.08.2021

„China bietet dem Reisenden eine unglaublich große Vielfalt an kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten. Allein die grandiosen Bauten in und bei Peking wie die „verbotene Stadt“ oder die über zwei Jahrtausend alte „große Mauer“ und die Terrakotta-Armee in Xian suchen ihresgleichen. Der riesige, aber auch umstrittene Dreischluchten-Damm zeigt die „moderne“ Seite dieses Landes. Im Südwesten findet man in der seltener besuchten Provinz Yunnan ein Naturparadies mit Schluchten und bis über 6000 m hohen Bergen mit einem ewigen Frühlingsklima. Auf der „Tee-Pferde-Straße“ (südliche Seidenst.) kann man durch Städte und Dörfer reisen, die von der Kultur verschiedener Minderheiten (Bai u. a.) geprägt sind. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel an der Lebensweise geändert. Spektakulär sind u. a. der „Steinerne Wald“ bei Kunming und die Höhlengrotten am Shibaoshan. Dieser erste Teil endet im Ort Shaxi mit seiner Naxi-Minderheit.“


Spuren Jüdischen Lebens in Bielefeld

Peter Salchow – 09.08.2021

„1700 Jahre Judentum in Deutschland – ein Grund zum Erinnern und Feiern.

Die ersten Spuren jüdischen Lebens in Deutschland sind 1700 Jahre alt und wurden in Trier nachgewiesen. Bei uns in Bielefeld ist die früheste Erwähnung einer Ansiedlung von Juden erst im Jahre 1345 belegt. So können wir immerhin auf fast 700 Jahre jüdische Geschichte in unserer Stadt zurückblicken. Diese Zeit wird durch den virtuellen Stadtrundgang von Peter Salchow lebendig. Dabei werden bekannte und weniger bekannte Spuren jüdischen Lebens aus allen Jahrhunderten  angesprochen. Sie „besuchen“ die beiden bekannten Textilkaufhäuser „S. A. Alsberg“ am Jahnplatz und „Franz Friedmann“ in der Niedernstraße. Auch das „Kachelhaus“ in der Hagenbruchstraße hält für Sie eine interessante Geschichte bereit. Und, und, und  …“


Bielefeld mit der Kamera neu entdeckt

Hartmut Vollmer – 16.08.2021

Hartmut Vollmer, Lehrer im Ruhestand, ist in Bielefeld geboren, aufge­wachsen und auch in den Jahren seiner Berufstätigkeit in Bielefeld geblieben. Er liebt diese, seine Heimatstadt und hat sich mit ihr sehr vertraut gemacht. Die Anfänge seines Interesses gehen zurück auf seine Schulzeit, als das Fach Heimatkunde auf dem Stundenplan stand. An diesem Nachmittag nimmt er die Gäste des Erzählcafés mit excellenten Fotos mit auf einen virtuellen Stadtspaziergang, bei dem er die Schönheiten unserer Stadt aufzeigen möchte. Sie werden Bekanntem und unbekanntem Abgelegenem begegnen. Da sein Vortrag in Gestalt eines Quiz daherkommt, freuen Sie sich darauf, mit ihm ins Gespräch zu kommen.


Safaris durch die Nationalparks in Südafrika

Daniel Barton – 23.08.2021

Daniel Barton arbeitet an der Uni Bielefeld als Dozent für Mathematikdidaktik. Er reist sehr viel und gerne, z.T. auch berufsbedingt, und berichtet mit Vergnügen und Witz über das, was er auf seinen Reisen erlebt. Seine Begleiter auf allen Touren sind – egal ob er in einer Gruppe oder allein unterwegs ist – ein Fotoapparat und eine kleine Filmkamera, mit denen er gekonnt die Stimmung seiner jeweiligen Umgebung einfängt. An diesem Nachmittag wird er die Gäste des Erzählcafés mitnehmen auf mehrere Safaris, die er im Krüger und Pilanes National Park in Südafrika gemacht hat. Interessante Informationen zu den Nationalparks und den dort lebenden Tieren, insbesondere von den Big Five: Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörnern und Büffeln inbegriffen.


Impressionen einer Radreise entlang der Mosel von Cochem bis Metz

Martina Briesenick – 30.08.2021

Martina Briesenick ist den Gästen des Erzählcafés aus den Monaten, als das das Erzählcafé nur am Telefon stattfinden konnte, bestens bekannt. Nun ist sie mit einem Bildervortrag vor Ort im Gemeindehaus zu erleben. Sie wird von einer Radreise entlang der Mosel berichten, die mit einem spannendem Fehlstart in Koblenz begann. Dann ein erneuter Start in Cochem. Und weiter gings über Enkirch, Köwerich, Remich in Luxemburg nach Metz, wo sie das Klosterfest in der Kathedrale von Metz miterleben konnte.


Mein Werdegang als Richter

Johannes Wiemann – 06.09.2021

Johannes Wiemann bezeichnet sich selbst als „alten Bielefelder“. Der heute 64jährige ist mit einer Bretonin verheiratet, Grund für ihn, wie er sagt, „ein bisschen aktiv in der Städtepartnerschaft Bielefeld-Concarneau zu sein“. Er ist Vorsitzender Richter der VI. kleinen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts. Im Erzählcafé wird er über seinen Werdegang als Richter referieren und seinen Zuhörer/innen exemplarisch einen Einblick in die Besonderheiten des deutschen Strafverfahrens vermitteln. Sofern es die Zeit erlaubt, wird er auch ein paar lustige (oder weniger lustige) Anekdoten zum Besten geben, schließlich ist er der Richter mit den meisten „Pöstchen“ beim Landgericht und auch das „Fotomodell der Justiz“, denn Fotos von ihm am Richtertisch sind schon in vielen Medien präsent gewesen, zB. im Spiegel, auf der Webseite des Bundestages oder auch in der Sendung „Hart aber fair“. Freuen Sie sich auf einen ungewöhnlichen Nachmittag.


Das Ezidentum

Liane Süßmuth-Wemhöner- 13.09.2021

Liane Süßmuth-Wemhöhner kommt auf vielfachen Wunsch erneut ins Erzählcafé. Sie wird über die Inhalte der Religion der Eziden, deren heiligen Bauwerke und auch über die Würdenträger des Ezidentums berichten. Sie hat sich intensiv mit diesem Themenkreis befasst und auch die Situation im Nordirak studiert. Sie hat ihre Kenntnisse bisher durch vier je vierwöchige Aufenthalte im Nordirak/Kurdistan vertieft. Ehrenamtlich ist sie in verschiedenen ezidischen Vereinen/Verbänden/Gruppen in Bielefeld, Deutschland, Iraq (EWW, GEA, ZED, Sunrise NGO, Mala Ezidia OWL, Bielefelder Gruppierungen/Vereine) tätig. Auch ihre Mitarbeit am Buch : Hady Jako: Explosion – und dann ? hat zur Vertiefung ihrer Kenntnisse über das Ezidentum geführt.


 

China – 2. Teil: Im Reich der Mitte von der Provinz Yunnan nach Shanghai

Annette und Gerhard Koch – 20.09.2021

Freuen Sie sich darauf, zusammen mit dem Ehepaar Koch mit den Augen weiter durch China zu reisen. „Das Panorama über der Stadt Lijiang wird vom fast 5600 m hohen Jadedrachen-Schneegebirge beherrscht. Die Altstädte von Lijiang und Shuhe (Weltkulturerbe) zeigen die historische Architektur der früheren Naxi. In der Nähe liegt die berühmte Tigersprungschlucht des Yangtses. In der subtropischen Guangxi-Provinz liegt die Stadt Guilin inmitten einer malerischen Karstlandschaft. Eine Bootsfahrt auf dem Li-Fluss gehört zu den Höhepunkten einer Reise dorthin. Ausländer kommen noch selten in die Provinz Hunan in Zentralchina. Hier gibt es einen Nationalpark mit bewaldeten bis zu 200 m hohen Quarzsandsteinfelsen, die als Vorlage für den Blockbuster „Avatar“ gedient haben. Atemberaubend ist ein Gang auf einer gläsernen Brücke über eine 300 m tiefe Schlucht. Zum Abschluss geht es in das moderne China, nach Shanghai. In der ca. 30 Millionenstadt, eine der größten Städte Chinas, pulsiert das Leben. Von der alten Uferpromenade (Bund) am Huangpu-Fluss schaut man auf eine Skyline mit architektonisch interessanten Wolkenkratzern, die nachts bunt erleuchtet werden“, ein Augenschmaus besonderer Art.


 

Die Stadtteilkoordination in Brackwede

Sonja Frisch und Benjamin Niksch – 27.09.2021

Benjamin Niksch und Sonja Frisch sind für die Stadtteilkoordination in Brackwede zuständig. Sie geben andiesem Nachmittag Einblicke in diesen vielfältigen Arbeitsbereich. Ziel der beiden ist es, ein “Wir-Gefühl” im Stadtteil zu schaffen, was sie beispielsweise durch viele Begegnungsveranstaltungen wie das Brackweder Straßencafé, den Einsatz des mobilen Küchenbollerwagens Bolle oder auch die Fensterstimmen zur Weihnachtszeit gezeigt haben. Neben der Präsentation eines kleinen “Brackwede-Films” von Asad Gholami mit Frank Oesterwinter in der Hauptrolle, haben die beiden außerdem noch viele Bilder von vergangenen Projekten und Ideen für zukünftige Brackweder Aktionen im Gepäck. Die beiden freuen sich aber auch darauf, an diesem Nachmittag die ein oder andere spannende Anekdote von „richtigen Urbrackweder*innen“ zu hören. Liebe Gäste, kramen Sie einstweilen in ihrem Erinne­rungsfundus.


An der schönen blauen Donau – Leben und Werk von Johann Baptist Strauss (sohn)

Waltraud Gödel – 04.10.2021

„Zu jedem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gehört die „inoffizielle Hymne“ Österreichs, der Walzer „An der schönen blauen Donau“, den Johann Strauss 1867 komponiert hat. Wer war der bis heute weltweit unter dem Titel “Walzerkönig” bekannte Johann Strauss, dessen Walzer, Märsche, Polkas, Operetten sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen? Dieser Johann, der sich dem unerbitterlichen Verlangen, ja Zwang des Vaters, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen, vehement widersetzte und mit seinem ersten Auftritt am 15. Oktober 1844 einen Riesenerfolg hatte. Wussten Sie, dass er 1848 mit den Aufständischen der Deutschen Revolution sympathisierte und dazu u.a. den „Revolutionsmarsch“ komponierte? Dass er von Jaques Offenbach inspiriert Operetten komponierte? Dass er deutscher Staatsbürger war? Dieses und vieles mehr erfahren Sie auf der Spurensuche im Lebensweg von Johann Strauss Sohn.“


Lesung und Vorstellung der Literaturzeitschrift tentakel

Matthias Bronisch – 11.10.2021

Matthias Bronisch, Jahrgang 1937, hat Kunstgeschichte, Archäologie und Literaturwissenschaft studiert. Seit 1978 ist der Bielefelder Autor Mitglied im Schriftstellerverband (VS) und seit 8 Jahren im PEN. Im gleichen Jahr hat er den Wettbewerb „Jugend schreibt“ ins Leben gerufen, der in diesem Jahr zum 44.sten Mal ausgetragen wird. Darüber hinaus hat er Lyrik und Prosa aus dem Makedonischen übersetzt und dafür den Grigor-Prlicev-Preis erhalten. Zudem ist er seit 14 Jahren Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Tentakel. Diese Zeitschrift möchte er im Erzählcafé vorstellen. In ihr werden die unterschiedlichsten Texte veröffentlicht, auch Arbeiten der bildenden Kunst sowie Texte, die zu Musik geschrieben wurden. Die Musik kann über einen QR-Code gehört werden. In einem kurzen Film wird die Arbeit der Tentakel-Redaktion vorgestellt. Danach möchte Bronisch zwei Erzählungen makedonischer Autoren lesen und drei eigene Gedichte, die in der Literaturzeitschrift Tentakel veröffentlicht wurden.


Aus dem Bewegten Leben der elly heuss knapp – gründerin des müttergenesungswerkes

Schwester Ingrid Hufnagel- 18.10.2021

Schwester Ingrid Hufnagel, seit 1975 Diakonisse der Sarepta-Schwesternschaft in Bethel, kommt auf vielfachen Wunsch zum wiederholten Mal ins Erzählcafé. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Lebensgeschichten bekannter und unbekannter Frauen, über die sie in unterschiedlichen Kreisen erzählt. An diesem Nachmittag bringt sie den Gästen die Lebensgeschichte von Elly Heuss Knapp näher. Elly Knapp wurde 1881 als Tochter von Lidia Korganow und dem Nationalökonomen Georg Friedrich Knapp  Nationalökonomen Georg Friedrich Knapp geboren. Früh schon engagierte sie sich für eine bessere Bildung von Mädchen und Frauen. 1899 legte sie ihr Lehrerinnenexamen Lehrerinnenexamen ab und arbeitete seit 1900 in Straßburg an einer so genannten Fortschrittsschule (für Mädchen, die nur die siebenjährige Volksschule besucht hatten). 1908 heiratete sie den Journalisten Journalisten und späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss Theodor Heuss. 1950 gründete sie zusammen mit Antonie Nopitsch Antonie Nopitsch das Deutsche Müttergesungswerk Deutsche Müttergenesungswerk (voller Name heute: Elly-Heuss-Knapp-Stiftung – Deutsches Müttergenesungswerk). Manches, was uns heute ganz selbst verständlich ist, wurde von ihr entwickelt. Sie war eine Frau, die angestoßen und bewirkt hat. Sie starb 1952 in der Universitätsklinik Bonn.


Erzählcafe spezial – unterhaltsamer Rückblick auf 30 jahre

Erzählcafé-Team – 25.10.2021

Am 25.10. 2021 lädt das Erzählcaféteam aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Erzählcafés bei Kaffee und Kuchen zu einem vergnüglichen Nachmittag ein. Wir schauen zurück darauf, wie alles begann, wie es sich weiter entwickelte und wagen auch einen Ausblick darauf, wie es wei­tergehen kann. Auf dem Programm stehen u.a. zwei Videofilme, eine Foto­schau, Anekdoten und auch Sie als Gäste werden einbezogen in die Gestaltung des nachmittags. Lassen Sie sich überraschen.

Aus organisatorischen Gründen ist zu diesem Termin eine Anmeldung bis Freitag, 22.10.2021, 12.00 Uhr erforderlich unter der bekannten Telefonnummer 0521/ 94 239 211


Jüdische Kultusgemeinde bielefeld – gestern, heute  und morgen

Elena Egorov – 8.11.2021

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Traumhaftes gleitschirmfliegen

Daniel Barton – 15.11.2021

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Reise ins morgenland – oman zwischen tradition und moderne

Annette und Gerhard Koch – 22.11.2021

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Neues vom Seniorenrat der stadt bielefeld

Dr. Wolfgang Aubke – 29.11.2021

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Ansprechpartnerinnen


 

 

Simone Nogossek
Auf der Schanze 3
33647 Bielefeld

Tel. 0521 94239 – 116 oder -211

E-Mail

 


 

 

Christina Schütte
Auf der Schanze 3
33647 Bielefeld

Tel. 0521 94239-121
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