Machen auch Sie sich auf den Weg ins Erzählcafé!

Sie sind herzlich eingeladen 

Das Erzählcafé findet montags im Bartholomäus-Gemeindehaus, Kirchweg 10 in Brackwede (direkt hinter der Bartholomäus-Kirche an der Hauptstraße) statt. Kommen Sie ab 14.30 Uhr zu einem Plausch bei einer Tasse Kaffee vorbei. Um 15.00 Uhr startet dann der Vortrag.

Wir bieten ein buntes Programm an unterschiedlichen Vorträgen in gemütlicher Atmosphäre.

Das Erzählcafé ist auf jeden Fall einen Besuch wert und auch etwas für Kurzentschlossene, denn eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wichtig zu wissen ist, dass die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) gilt.


Hörbeitrag: Hinter den Kulissen des Erzählcafés

Foto: pixabay

Erst Kaffeeklön, dann Vortrag – das ist das besondere und sehr erfolgreiche Konzept des Erzählcafés vom TREFFPUNKT ALTER, das auch Irmgard Goße als langjährige, engagierte Ehrenamtliche begeistert. Irmgard Goße spricht im Interview mit der PodcastFabrik über besondere Erlebnisse, erzählt von beeindruckenden Referent*innen, dem Publikum, dem Team der Ehrenamtlichen,  lädt die Zuhörer*innen ein, hinter die Kulissen des Erzählcafés zu schauen und plaudert aus dem „Nähkästchen“. Ein spannendes Gespräch …. hören auch Sie einfach mal rein.

Hier geht’s zum  Podcast-Interview , dann auf der Internetseite „Alle Folgen“ anklicken und Folge 4 „Das Erzählcafé“ abspielen.


Unsere Erzähler*innen im November 2022

Bertha von Suttner: Schriftstellerin  – Frauenrechtlerin – Friedensaktivistin

Waltraud Gödel – 07.11.2022

Bertha von Suttner lebte von 1893 -1914. Sie setzte sich durch Wort und Tun für den Frieden ein. Ihr bekanntestes Werk, der Anti-Kriegs-Roman: „Die Waffen nieder!“ ist in der heutigen Zeit aktueller denn je. Bertha von Suttner: eine Kämpferin auf vielen Ebenen. Sie kämpfte in Deutschland und auch in Österreich u.a. gegen überkommene Konventionen, gegen die Benachteiligung von Frauen, gegen Antisemitismus und bornierten Nationalismus. Viele ihrer Schriften konnte sie nur unter einem Pseudonym veröffentlichen. 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.

Eine ungewöhnliche Reise auf die Südinsel Neuseelands

Marianne Lohrengel – 14.11. 2022

Marianne Lohrengel, weitgereiste Moderatorin des Treffpunkt Alter, erzählt an diesem Nachmittag von ihrer Reise auf die Südinsel Neuseelands. Zunächst ging es nach Christchurch, der größten Stadt der Insel. Auch 5 Jahre nach dem großen Erdbeben im Zentrum der Stadt waren die Folgen dieses Ereignisses bei den Bewohnern zu spüren. Aber auch schön zu erleben, wie wichtig den dort lebenden Menschen die Natur ist mit all ihren Blumen, Bäumen und Naturschutzgebieten in einer zauberhaften Landschaft. Frau Lohrengel hatte auch Gelegenheit, die dort lebenden Delphine, Robben und Albatrosse aus der Nähe zu erleben. Leider konnte sie damals an keiner Gletscherwanderung teilnehmen, aber sie fand Gelegenheit, sich die weiße Pracht von oben, nämlich vom Hubschrauber aus, anzusehen. Wieder gelandet machte sie sich auf, um hautnah zu erfahren, wie es sich anfühlt, mit Delphinen zu schwimmen. Dann gings auf Kanufahrt an der wunderschönen Küste entlang. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Vortrag, der diese interessante Reise mit Kurzfilmen und Bildern zu einem besonderen Erlebnis macht.

Aus dem Leben eines Bezirkssozialarbeiters

Dirk Wiedey – 21.11.2022

Dirk Wiedey ist Angestellter der Stadt Bielefeld. Er arbeitet zusammen mit drei Mitarbeiterinnen in der Region Süd als Quartierssozialarbeiter. Bei der Quartierssozialarbeit geht es aufgrund langjähriger Tradition um sog. Einzelfallhilfe. Hervorgegangen aus der früheren „Fürsorge“, einer über­wie­gend von Frauen übernommenen karitativen Tätigkeit für Arme und Bedürftige, wandelte sich diese im Laufe der Jahre zu einer modernen kommunalen, auf inhaltlich-fachlichen Standards fußenden Sozialarbeit, die auf Augenhöhe mit den Menschen in den einzelnen Quartieren basiert. Durchschnittlich werden in der Bearbeitung der Einzelfälle über die Quartierssozialarbeit jährlich ca. 1.500 Menschen in Bielefeld erreicht. Mit jeder dieser Personen stehen Menschen als Angehörige, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, Nachbarn und/oder Freunde in Kontakt, die zu einem unterstützenden Netz gehören. Zu Beginn der Zusammenarbeit geht es darum, Menschen in kritischen Lebenssituationen dabei zu unterstützen, so lange wie möglich selbständig zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Dabei sind die Begriffe „Sozialraum“ und „Quartier“ zur-Zeit in aller Munde und werden fast inflationär genutzt. Auch der Begriff der „Sozialraumorientierung“ ist ein schillernder Terminus, der – ob-wohl wissenschaftlich etabliert – keineswegs einheitlich verwendet wird. Es gibt de facto keine allgemeingültigen Definitionen für diese Begriffe. Für das Sozialdezernat der Stadt Bielefeld bedeutet Sozialraumorientierung mehr als die Reduktion auf örtliche Zuständigkeiten. Es ist eine ganzheitliche Strategie, bei der es im Kern darum geht, die Lebensbedingungen der Menschen in einem Quartier zu verbessern. Sie setzt an den Stärken der Quartiere und der Menschen an. Diese Ressourcen werden gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Vielerorts in Bielefeld wird dieses Prinzip schon umgesetzt. Für die Quartierssozialarbeit bedeutet Sozialraumorientierung ein Arbeitsprinzip, bei dem es über die herkömmlichen Einzelfallhilfen hinaus darum geht, das Umfeld stärker miteinzubeziehen. Ab 2017 wurde daher die Soziale Arbeit in der Abteilung Senioren und Menschen mit Behinderung konsequent an den Prinzipien der Sozialraumorientierung ausgerichtet. Dabei war es wichtig, kein neues Projekt zu initiieren, das solitär neben anderen steht, sondern alle Akteure und Projekte zu vernetzen, um einander so gegenseitig mit dem vorhandenen Wissen über die Quartiere zu unterstützen.

Der Kontinent Afrika

Victor Dzissah – 28.11.2022

Victor Dzissah, geb. 1958, lebt seit 1987 in Bielefeld. Er ist Lehrer an der Realschule Löhne und gibt Deutsch-Kurse (DaF= Deutsch als Fremdsprache und DaZ= Deutsch als Zweitsprache).  Sein Thema an diesem Nachmittag: Der Kontinent Afrika: Politik, Wirtschaft und Kultur in Kamerun, Togo und Ghana.

 

Unsere Erzähler*innen im Oktober 2022

Reise ans andere Ende der Welt: Faszination Neuseeland

Marianne Lohrengel – 10.10.2022

Wer kennt sie nicht, die langjährige Moderatorin des Erzählcafés, Marianne Lohrengel? Sie wird Ihnen an diesem Nachmittag von ihren sehr persönlichen Eindrücken während einer vierwöchigen Reise nach Neuseelands Nordinsel erzählen. Von der größten Stadt Auckland aus ging die Reise mit dem PKW an die Nordspitze der Insel. Dazu zeigt Frau
Lohrengel Bilder und Filme von den Versammlungsstätten der Ureinwohner des Landes, den Maori, und von 1200 Jahre alten Baumriesen, aus denen die Maori ihre Boote herstellten. Die Moderatorin hatte Gelegenheit, Tänze der Maori kennenzulernen und in der Erde gegartes Essen zu probieren. Am Strand konnte sie – wie dort üblich – in selbstgegrabenen Löchern mit heißem Wasser baden. Und es wird Sie überraschen, welche Aktivitäten des Erdinneren sie erlebt hat.

 

Die besondere Lebensgeschichte des Entertainers Hans Rosenthal

Waltraud Gödel – 17.10.2022

Hans Rosenthal war einer der beliebtesten Showmaster im Deutschen Fernsehen. Unvergessen die Sendung „Dalli, Dalli“: sein Sprung in die Luft und der Satz: „Sie sind der Meinung „Das war Spitze“. Wer den quirligen Showmaster erlebte, ahnte wohl kaum etwas von dem harten Schicksal, das hinter ihm lag. Jahrelang musste der junge Hans Rosenthal, immer in Todesangst, entdeckt zu werden, in einem Versteck verbringen. In Erinnerung an die mutigen Frauen, die ihn in dieser Zeit unterstützten, bekennt er „Ich habe in der schlimmsten Zeit auch das gute Deutschland kennengelernt.“

Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Unterhalter beim Rundfunk, wechselte dann zum Fernsehen. Ein entscheidendes Motiv für seine Arbeit fasst Rosenthal so zusammen: „Ich glaube, dass ich mit meinem Auftreten in der Unterhaltung .. und die Leute wissen ja, dass ich jüdisch bin – einiges dazu beitrage, den Antisemitismus abzubauen, weil die Menschen sehen, der ist ja so wie wir alle.“

 

Abenteuer Indien

Frank Ziesing – 24.10.2022

Frank Ziesing ist Vorsitzender der Deutsch-Indischen Freundschaft Bielefeld e.V., ein Verein, der 1979 von Indern und Deutschen gegründet wurde. Er selbst beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Indien, vor allem mit Yoga und der altindischen Sprache Sanskrit, kurzum er ist durch und durch ein Indienfreund. Er erzählt mit Begeisterung: “Indien ist kein Land, sondern ein Kontinent. Durch seine alte Kultur und Vielfalt ist es wie eine Schatzkiste, in der man die erstaunlichsten Dinge entdecken kann. Bunt, laut und voller Menschen ist es gleichzeitig das Land der stillen Meditation. Durch die Unterschiede zu Deutschland lernt man auch etwas über die eigene Kultur. Sein Bericht wird durch die Demonstration indischer Kleidung, wie das Wickeln eines Saris, und Beispielen von Musik, Tanz und häuslichen Ritualen aufgelockert.“

 

Reise ins Übermorgenland – Bauboom in den Arabi­schen Emiraten und Katar

Gerhard Koch – 31.10.2022

Und wieder nimmt Herr Koch die Gäste des Erzählcafés mit in unbekannte Fernen. „Von den sieben Vereinigten Arabischen Emiraten sind besonders Dubai und Abu Dhabi bekannt. Der Öl- und Gasreichtum dieser Scheichtümer hat zu einer unvergleichlichen Entwicklung geführt, die bis heute schier grenzenlos zu sein scheint. Architekten aus aller Welt konnten ohne Beschränkungen Wolkenkratzer bauen. Das höchste Bauwerk der Welt, der Burj Khalifa mit über 800 m Höhe, die teuersten Hotels wie das Burj al Arab und das Emirates Palace, Einkaufszentren mit über 1000 Geschäften und einer Skihalle innerhalb eines Gebäudes sind nur einige Superlative. Die neuen Moscheen aus edelsten Materialien mit Platz für 40.000 Gläubige und das Louvre-Museum in Abu Dhabi können besichtigt werden. In Katar mit seiner Hauptstadt Doha gibt es auch eine Corniche, d.h. eine Straße mit fantastischen Hochhäusern. (Eine Corniche kann auch eine Küsten-, Ufer- oder Klippenstraße sein, meist mit besonderem Panorama. Manchmal ist es auch eine der Hauptgeschäftsstraßen der Stadt oder eine Promenade. Es werden auch Straßen so bezeichnet, die an einem steilen Berghang mit spektakulärem Ausblick gelegen sind). Das reichste Land der Welt besitzt das größte Erdgasvorkommen der Welt und kann sich daher fast alles leisten.“

Unsere Erzähler*innen im September 2022

Die Geschichte der Ansichtskarte und ihre kuriose Vielfalt

Peter Salchow – 05.09.2022

Auf vielfachen Wunsch kommt Peter Salchow wieder als Gast ins Erzählcafé. Der heute 76-Jährige ist Sammler aus Leidenschaft. Die Postkarten mit den bunten Bildern, landläufig uns allen als Ansichtskarten vertraut und aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken, haben es ihm schon seit über 30 Jahren angetan. Kein Wunder, dass auch seine Ehefrau inzwischen von der Sammelleidenschaft gepackt ist. Salchow hat der Histo­rie der Karten nachgespürt, hat herausgefunden, dass die Postkarten ur­sprüng­lich ledig­lich schmuckloses Kommuni­kations­mittel waren, wenig geschätzt, da ja jeder sie lesen konnte. Als aber die Bilder auf der Vorder­seite der Karten dazukamen und so jedermann sehen konnte, wo der Karten­schreiber gerade weilte, mit was er sich in der Ferne beschäftigte, was er als Motiv schön fand, da begann der Siegeszug der Ansichtskarte. Salchow hat sich schon lange zur Aufgabe gemacht, diese Karten zusammenzutragen, sind sie doch ausgesprochen interessante Zeit­zeugen. Freuen Sie sich auf einen Vortrag, den Salchow ankündigt mit dem Tenor: „Ein Altpapiersammler stellt sich und sein Hobby vor.“

Rückblick auf vergangene Schulzeiten – Interessantes aus dem Schul- und Heimatmuseum Osthusschule

Silke Schmid – 12.09. 2022

Silke Schmidt war bis 2019 Schulleiterin der Grundschule Große Heide in Gütersloh-Friedrichsdorf. Nach ihrer Pensionierung wurde sie ehrenamtliche Mitarbeiterin im Schul- und Heimatmuseum Osthusschule, Bielefeld-Senne. Vor zwei Jahren hat sie die Leitung des Schulmuseums übernommen. In der Osthusschule Bielefeld-Senne wurden ab 1895 die ersten Kinder unterrichtet. Vor 27 Jahren wurde die ehemalige Schule zum Museum. Heute befindet sich in einem der beiden Klassenzimmer ein Unterrichtsraum aus der Zeit um 1900. Alte Bänke, Katheder, Schränke, Wandtafeln, die Bilder des Kaiserpaares und historische Unterrichtsgeräte lassen Erinnerungen an alte Schulzeiten wach werden. Im zweiten ehemaligen Klassenzimmer sind eine Schulbuchsammlung mit dem Schwerpunkt „Lesebücher“ sowie Sammlungen von Rollbildern, Bildtafeln, Zuckertüten, Projektionsgeräten, Lehr – und Lernmitteln und Tierpräparaten zu sehen. Sie werden Wissenswertes rund um das Thema „vergangene Schulzeiten“ erfahren: Regeln, Strafen, Unterrichtsinhalte, Materialien sowie Lebensbedingungen aus vergangener Zeit.

Auch der Herbst hat schöne Tage

Christel Gerstenberg, Barbara Grasse – 19.09.2022

Wenn man den Titel des heutigen Vortrags liest, kommen den Menschen in der Regel zunächst Gedichte und Geschichten in den Sinn, die ihnen schon seit Kindertagen bekannt sind. Doch an diesem Nachmittag ist das Thema sehr viel weiter gespannt. Es geht um den Herbst wie er in den Naturwissenschaften, in der Kultur, in der Biologie, in der Psychologie, in der Religion und auch in der Kirche wahrgenommen und verstanden wird. Lassen Sie sich überraschen.

Brasilien – ein Land mit bunter Identität

Christiane Telles-Esseling – 26.09.2022

Christiane Telles-Esseling hat 2003 ihr Studium der Sozialwissenschaft, mit Schwerpunk Journalismus, in Brasilien abgeschlossen und anschließend als Journalistin für Zeitungen, Zeitschriften und Radio als Reporterin gearbeitet, besonders zu Themen wie Umwelt &Klima. Seit 2011 lebt sie in ihrer Wahlheimat Bielefeld. Seit 2020 ist sie im IBZ Friedenshaus e.V. in verschiedenen Bereichen tätig. Ihr Thema im Erzählcafé ist die bunte Identität Brasiliens und die Diskussion über Rassismus und Diskriminierung. Brasilien hat viele unterschiedliche Realitäten und Gesichter: den Norden mit dem tropischen Amazonasbecken, den wenig entwickelten Nordosten, den industrialisierten Südosten der Wirtschaftsmetropolen, den europäisch geprägten Süden und den dem Innern des Kontinents zugewandten Zentralwesten. Die Referentin wird einen Überblick über die kulturelle Vielfalt des Landes geben und das sehr aktuelle Thema Rassismus und Diskriminierung beleuchten. Darüber hinaus wird sie von ihren persönlichen Erfahrungen in der brasilianischen Community im Ausland berichten.

Unsere Erzähler*innen im August 2022

Eindrücke einer Südafrika-reise

Christel Gerstenberg, Barbara Grasse – 01.08.2022

An diesem Nachmittag sind Barbara Grasse und Christel Gerstenberg zu Gast im Erzählcafé. Frau Gerstenberg ist die ehemalige Geschäftsführerin des diakonischen Werkes Brackwede und Mitbegründerin des Treffpunkt Alter. Obwohl seit Jahren im Ruhestand engagiert sie sich mit gewohnter Tatkraft ehrenamtlich in der Kirchengemeinde Dornberg und auch im Pflegeheim Sankt Pius. Ihr Thema ist eine Reise nach Südafrika. Dank einer kompetenten Reiseführerin konnten die Gäste dieser Reise sowohl das Gebiet um Johannesburg mit dem Krüger Nationalpark als auch Kapstadt mit dem Tafelberg und den landestypischen Besonderheiten kennen lernen. Lassen Sie sich einfangen von einem farbenreichen lebendigen Lichtbildervortrag.

„Früher war alles lamette“ – loriot: leben und werk 

Waltraud Gödel – 08.08.2022

“Vicco von Bülow, alias Loriot, gilt nach wie vor als einer der vielseitigsten Humoristen Deutschlands, der sich u.a. als Cartoonist, Autor und Schau­spieler einen Namen gemacht hat. Er war ein begnadeter Karikaturist und Meister alltäglicher Geschichten. Wer erinnert sich nicht an die Hauptfigur seiner Karikaturen aus den 1950er Jahren: das korrekt gekleidete Strichmännchen mit Knollennase?, an die unzähligen Sketche, z.B: „Herren im Bad“, „Das Frühstücksei“ oder „Die Nudel“, in dem er erstmals mit seiner langjährigen Partnerin Evelyn Hamann auftrat. „Loriots Texte zeigen, dass sich intelligenter Witz, korrekte Umgangsformen und gute Grammatik keinesfalls ausschließen“ war schon 2020 in einem Veranstaltungskalender für die Oberlausitz zu lesen.”

Patente frauen, die die welt verändern

Schwester Ingrid Hufnagel – 15.08.2022

„Wir alle kennen wohl patente Frauen. Frauen, die zupacken können und immer noch eine Idee mehr haben, wozu etwas verwendet werden kann. Sie sind vielseitig interessiert und dabei freundlich. „Man kann mit ihnen Pferde stehlen“. Es gibt Frauen, die erfinden, erforschen und entwickeln etwas, das es bis dahin so nicht gab. Und sie melden Patente dafür an. Sie sind Flugpionierin, wirken dabei mit, dass die Mondlandung stattfinden kann; verdoppeln die DANN oder entwickeln eine Super-Faser, die fünf Mal so stark ist wie Stahl. Sie erforschen die Natur, arbeiten mit Sonnenenergie, entwickeln Computerprogramme oder senken – durch mehrfach durchgeführte Beobachtungen – die Sterblichkeit bei Säuglingen. Von diesen Frauen wissen wir nach dem Nachmittag etwas mehr.“

Lesung eigener texte

Schreib-Werkstatt  Uni Bielefeld mit Matthias Bronisch – 22.08.2022

Die Schreibwerkstatt der Universität Bielefeld ist eine Arbeitsgruppe innerhalb des Stu­dienganges „Studieren ab 50“. Dort finden sich Menschen zusam­men, die Freude daran haben, ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Die entstandenen Texte werden jeweils in der Gruppe vorgelesen, kritisch hinterfragt, gegebenenfalls überarbeitet und können dann auch bei einer Lesung einem größeren Interessentenkreis vorgestellt werden. An diesem Nachmittag geht es um Texte, die während der letzten Zeit entstanden sind. Es lesen Theodora Khader, die aus Palästina stammt, die Polin Waclawa-Leokadia Adelstein, beide leben schon Jahre in Herford bzw. Bielefeld, Bernd Otters und Hans-Hermann Niederlag, beide aus Bielefeld. Alle vier sind schon lange Mitglieder der Schreibwerkstatt. Einige Texte dieser Autorinnen und Autoren sind bereits in unterschiedlichen Anthologien und in der Literaturzeitschrift „Tentakel“ erschienen.

Skulpturen von menschen und tieren in unserer stadt

Hartmut Vollmer – 29.08.2022

Hartmut Vollmer ist den Gästen des Erzählcafés schon seit langem bekannt. Er ist Bielefelder mit Leib und Seele und kennt “seine” Stadt durch die vielen Streifzüge, die er seit Jahren gemacht hat, aus dem eff eff. Er befasst sich an diesem Nachmittag in einem Bildvortrag mit Skulpturen von Tieren und Menschen, die nicht abstrakt, sondern realistisch dargestellt sind. Alle Skulpturen stehen im öffentlichen Raum oder sind von dort sichtbar, also für jedermann zu entdecken. In fast allen Stadtteilen Bielefelds hat Vollmer solche Skulpturen gefunden. Er wird Ihnen – wenn möglich – verraten, wo die Kunstwerke zu finden sind und soweit bekannt auch Künstler und Aufstellungsjahr nennen. Obwohl es gerade auf Friedhöfen eine Fülle anspruchsvoller Skulpturen gibt, wird er diesen Bereich auslassen, weil er ihm zu persönlich ist.

Unsere Erzähler*innen im Juli 2022

Kinderschutzbund – Projekte und Angebote

Josefine Willenborg – 04.07.2022

Der Kinderschutzbund Bielefeld setzt sich seit inzwischen über 50 Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien ein. Das Anliegen ist, Kinder und Jugendliche vor Ausgrenzung und Gewalt zu schützen und auch darum, die Gesellschaft zu kinderfreundlichem Handeln anzuregen. Die Grundsätze der Kinderschutzarbeit sind Freiwilligkeit statt Kontrolle, Hilfe statt Strafe und Verstehen statt Verurteilen. Dabei ist absolute Vertraulichkeit selbstverständlich. Es gibt verschiedenste Angebote wie z.B. Frühe Hilfen, Baby- und Kleinkind-Treffs, Familien- und Erziehungsberatung, Begleiteten Umgang, naturpädagogische Gruppen für Kinder, Elternfortbildungen, Elternkurse und Angebote für Familien in Krisen oder mit psychischen oder sonstigen Belastungen. Seit kurzem gibt es sogar das Angebot „Young Carers Bielefeld“ für Kinder und Jugendliche, die sich um erkrankte oder behinderte Familienmitglieder kümmern.

Verkehrsunternehmen moBiel:  “Mobilitätsberatung für Senior*innen & Infos zum Stand der Umbauten in der Hauptstraße in Brackwede“

Heike Klose und Aileen Subras – 18.07.2022

An diesem Nachmittag geht es um Informationen rund um das Angebot von moBiel für Senior*innen. Referieren wird im ersten Teil Frau Heike Klose, eine langjährig erfahrene Mitarbeiterin von moBiel. Zunächst wird sie die Produkte von moBiel vorstellen, d.h. welche Tickets gibt es, welche Abos sind in Bielefeld erhältlich, für wen lohnen sie sich und welche Vorteile haben Sie durch den Westfalentarif. Dann geht es um Fragen der Sicherheit in den eingesetzten Fahrzeugen. Des Weiteren wird Ihnen die Handhabung des Fahrkartenautomaten nähergebracht, um die für Sie gewünschte Fahrkarte zu ziehen. In zweiten Teil des Vortrags wird Frau Aileen Subras anhand einer PowerPoint Präsentation den Umbau der Hauptstraße in Bielefeld-Brackwede vorstellen. Hier wird näher auf das Bauprojekt eingegangen, auch auf die Frage, warum die Hochbahnsteige gebaut werden. Es werden die einzelnen Bauphasen vorgestellt, die zu bewältigen sind bzw. in welcher Phase sich das Projekt aktuell befindet

Unsere Erzähler*innen im Juni 2022

eine neue Verfassung für chile – wie chilenen in bielefeld ihr land unterstützen

Rosa Riquelme – 13.06.2022

Rosa Riquelme ist vor fast 50 Jahren, wie viele andere Chilenen, während der Zeit der Pinochet-Diktatur als Flüchtlingskind in die Bundesrepublik gekommen und geblieben. Nach den Ereig­nissen in Chile ab Oktober 2019 bemüht sie sich wie viele ihrer Landsleute in Bielefeld, aktiv Solidaritätsarbeit zu leisten, einer­seits ging und geht es um die finanzielle Unterstützung für die Volksküchen in Renca, einem Stadtteil von Santiago de Chile, insbesondere während des Lockdowns während der Pandemie und anderseits darum, Jugendliche, politische Gefangene der Revolte, in ihren Anliegen zu unterstützen. Ihr Thema im Erzählcafé ist kurz zusammengefasst: „Eine neue Verfassung in Chile“. Dazu geht Riquelme ein auf folgende Punkte: Was hat die politischen Massenproteste im Oktober 2019 ausgelöst? Wie sind die Proteste verlaufen? Wie hat sich die Regierung verhalten? Die Ausarbeitung einer neuen Verfassung als Ausweg aus der Krise und last not least die Arbeitsweise der Verfassungsgebenden Versammlung und die Inhalte der neuen Verfassung.

das kurze leben von franz schubert

Ursel Behr – 20.06.2022

Frau Ursel Behr war schon mehrfach mit einem Vortrag im Erzählcafé. Als Lehrerin war sie zuletzt 25 Jahre an der Martin­schule in Bielefeld tätig. Ehrenamtlich leitet sie, heuer 81-jährig, schon viele Jahre den Frauenkreis der Zionsgemeinde und singt im Nazarethchor. Lebensbilder zusammenzustellen und vorzutra­gen ist für sie eine besonders schöne Aufgabe. Dieses Mal geht es um den Lebensweg des Musikers und Komponisten FRANZ SCHUBERT, der schon mit 31 Jahren starb. Moritz von Schwind schrieb über ihn: „Schubert war das Heiterste und Schönste, das wir hatten.“ Viele Musikfreunde erlebten in Schubert ein ganz großes Talent. Freuen Sie sich auf einen Vortrag mit – wenn auch kleinen – Musikbeispielen.

facetten des lebens

Gesine Wenning – 27.06.2022

Gesine Wenning arbeitete viele Jahre als Krankenschwester in Bethel. Vor 30 Jahren entdeckte sie auf einer Kreativreise das Malen für sich, ein Hobby, das sie bis heute erfüllt. Im Laufe der Jahre brauchte sie Anregung von außen und besuchte deshalb zahlreiche Malkurse im Inland, aber auch in Österreich, Italien und Frankreich. Besondere Impulse erhielt sie von den Künst­ler*innen Ruth Bisping und Axel Plöger. So wurde das Malen für sie ein guter Ausgleich zu ihrer Berufstätigkeit. Sie erzählt: “Häufig entstehen meine Bilder zunächst durch das Setzen von Farben. Das Bild verändert sich im Prozess des Malens, und plötzlich ergibt sich ein Lebensthema, das ich dann weiter herausarbeite. Bildfacetten sind”, so ist ihre Sicht der Dinge, “wie farbige Fußspuren, die durch das Leben tragen und eine Wegrichtung anzeigen. Mal sind sie heller, mal dunkler, mal bunt, mal einfarbig, im Grunde so, wie auch das Leben ist.” Frau Wenning zeigt ihre Bilder in einem lebendigen PowerPoint-Vortrag, wünscht sich von den Gästen einen Diskussionsbeitrag dazu und schaut sich mit ihnen anschließend auch gerne ihre im Foyer ausgestellten Bilder vor Ort an.

 

Unsere Erzähler*innen im Mai 2022

Städtpartnerschaft concarneau – senne

Corinne Cheny – 02.05.2022

Corinne Cheny ist von Hause aus Französin, lebt jedoch seit geraumer Zeit in ihrer Wahlheimat Bielefeld. Sie arbeitet im Bezirksamt Senne und ist dort für die Städtepartnerschaft Concarneau – Senne zuständig. Die Partnerschaft zwischen dem Bielefelder Stadtbezirk Senne und der bretonischen Hafenstadt Concarneau besteht seit 1969/1970. Jährlich ermöglichen verschiedene Aktivitäten und Anlässe gegenseitige Besu­che mit den französischen Freund*innen, welche die Senner Bevölke­rung sehr schätzt. Über die Jahre ist ein reges Miteinander entstanden.

Neues Leben für alte Kleider

Katrin Stallmann – 09.05.2022

Katrin Stallmann ist gelernte Schneiderin und hat darüber hinaus einen Abschluss als Modedesignerin in London gemacht. Ihr sind schon seit langem die Kleidungsstücke am liebsten, die außer ihr niemand hat. Das brachte sie auf die Idee, aus ihrer bereits vorhandenen Garderobe durch leichte Veränderungen Unikate herzustellen. So hat sie die Idee des sog. Upcycling umgesetzt, d.h. der einmal eingekaufte Dress lebt länger ohne aus der Mode zu kommen, und es muss nicht dauernd etwas Neues in den Kleiderschrank. Lassen Sie sich einfangen von dieser Thematik.

Coronakrise, Flüchtlingskrise, steigende Lebens­mittelpreise. Und dabei Lebensmittel in die Tonne?

Klaus Milsmann – 16.05.2022

Klaus Milsmann arbeitet im Brackweder Lebensmittelpunkt. Das ist eine Einrichtung der Ev.-luth. Bartholomäus-Kirchengemeinde Brack­wede, die einmal in der Woche, jeweils am Freitag, ab 14.00 Uhr im Senner Gemeinschaftshaus, Friedhofstrasse 1, Bielefeld-Senne Le­bensmittel an Bedürftige verteilt. Bedingungen für die Abholer*innen sind ein gültiger Bielefeld-Pass und eine Wohnung in den Stadtteilen Brackwede oder Senne I. In den letzten beiden Jahren hat sich das tägliche Leben durch die Coronakrise, die Flüchtlingskrise und die jetzt drastisch steigenden Lebens­mittelpreise sehr verteuert. Milsmann fragt: Wie gehen wir damit um, wenn die tägliche Versorgung immer pro­blema­tischer wird? Wenn die Verbraucher aus Verunsicherung Hamsterkäufe tätigen? Durch wieviel Verzicht auf andere Dinge kann man die Preisent­wicklung bei Lebensmitteln noch kompensieren? Oder hilft nur noch Ein­schränkung auf das absolut Notwendige? Und die Menschen, die finanziell gut gestellt sind, können die einfach so weitermachen wie bisher? Schließ­lich ist zurzeit ja noch genügend Ware da. Und ist es immer noch zu verantworten, dass das, was nicht gebraucht wird, das, was nicht gefällt, das, was nicht gut genug aussieht einfach in die Tonne zuwerfen???

Abenteuer Gleitschirmfliegen – Teil 2

Daniel Barton – 23.05.2022

Heute geht es um den zweiten Teil des Themas: Abenteuer Gleitschirm­fliegen. Die Begeisterung des Referenten Daniel Barton hat schon im frühen Kindesalter begonnen. Sein Vater war einer der ersten, die überhaupt in Deutschland mit dem Gleitschirm geflogen sind. Klar, dass der Sohn das auch ausprobieren wollte. Gesagt, getan. Und schon meldete sich Barton zuhause für die Ausbildung an. Soweit sind die Zuhörer/innen des Erzähl­cafés ja schon im Bilde. Im zweiten Teil geht es nun um besondere Flugerlebnisse und das Sicherheitstraining, das Barton im August letzten Jahres absolviert hat. Mit im Gepäck hat er wieder spektakuläres Video­material.

Leben und werk der Marlene dietrich

Waltraud Gödel  – 30.05.2022

Die deutsche Sängerin und Schauspielerin zählte ab den 1930er Jahren international zu den größten Filmstars. Der Film „Der Blaue Engel“, in dem sie auch das Lied „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ vortrug, bedeutete ihren Durchbruch zum Weltstar. Erfahren Sie im Erzählcafé mehr zu dieser bemerkenswerten Frau, die viele als Erscheinung mit einer rauchig-erotische Stimmen und eleganten Hosenanzügen in Erinnerung haben.

 


Der Vortrag vom Ehepaar Koch wurde kurzfristig aus privaten Gründen abgesagt für den 30.05.2022.

Reise ins Übermorgenland – Bauboom in den Arabi­schen Emiraten und Katar

Annette und Gerhard Koch – 30.05.2022

Und wieder nimmt das Ehepaar Koch die Gäste des Erzählcafés mit in unbekannte Fernen. „Von den sieben Vereinigten Arabischen Emiraten sind besonders Dubai und Abu Dhabi bekannt. Der Öl- und Gasreichtum dieser Scheichtümer hat zu einer unvergleichlichen Entwicklung geführt, die bis heute schier grenzenlos zu sein scheint. Architekten aus aller Welt konnten ohne Beschränkungen Wolkenkratzer bauen. Das höchste Bauwerk der Welt, der Burj Khalifa mit über 800 m Höhe, die teuersten Hotels wie das Burj al Arab und das Emirates Palace, Einkaufszentren mit über 1000 Geschäften und einer Skihalle innerhalb eines Gebäudes sind nur einige Superlative. Die neuen Moscheen aus edelsten Materialien mit Platz für 40.000 Gläubige und das Louvre-Museum in Abu Dhabi können besichtigt werden. In Katar mit seiner Hauptstadt Doha gibt es auch eine Corniche mit fantastischen Hoch­häusern zu bestaunen. Das reichste Land der Welt besitzt das größte Erdgasvorkommen der Welt und kann sich daher fast alles leisten.“


Unsere Erzähler*innen im April 2022

Meine Erfahrungen mit dem Rahmadan

Yammen Al Shumali – 04.04.2022

Dieser Nachmittag ist eine gemeinsame Veranstaltung des IBZ Friedenshaus e.V., der Stadtteilkoordination Brackwede und des Treffpunkt Alter des DiakonieVerbands Brackwede im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus. Das Thema ist der Fastenmonat Ramadan. „Muslime werden 2022 wieder weltweit den Ramadan begehen. Das traditionelle Fasten der Muslime richtet sich nach dem Mondkalender. Da sich das Mondjahr vom Sonnenjahr um elf Tage unterscheidet, rückt der Ramadan von Jahr zu Jahr einige Tage nach vorn. 2022 beginnt Ramadan am Abend des 2. April und endet am Abend des 2. Mai. Zu den fünf Säulen muslimischer Glaubenspflichten gehört unter anderem das Fasten. Durch die Selbstbeherrschung, die der Verzicht auf Essen fordert, sollen sich fastende Muslime auf das Wesentliche konzentrieren im Leben: die Barmherzigkeit gegenüber Armen und Schwachen, die Unterstützung anderer Fastender und das Zwiegespräch mit Allah. Neben der gemeinsamen Zeit mit der Familie während des Ramadans dient diese einmonatige Fastenzeit auch dazu, eine Zwischenbilanz des eigenen Lebens zu ziehen. Worauf kann in Zukunft verzichtet werden? Was kann jeder Einzelne aus dem Verzicht während des Ramadan-Fests lernen?“ Referent ist Yammen Al Shumali, 35 Jahre alt, er lebt mit seiner Familie in Bielefeld und arbeitet seit 2017 im IBZ Friedenshaus e.V. als interkultureller Promotor. Seine Themenschwerpunkte sind Flucht, Migration und Antirassismus. An diesem Nachmittag möchte er über den Ramadan informieren, viele Fragen von den Besucher*innen einfangen und natürlich auch von persönlichen Erlebnissen erzählen.

Das kommt aus Bielefeld

Dr. Astrid Schwarzer – 11.04.2022

Astrid Schwarzer ist zum Studium der Biologie nach Bielefeld gekommen und hat in dieser Zeit Bielefeld und seine Menschen kennen und lieben gelernt. So ist sie auch nach dem Studium in Bielefeld geblieben. Sie lebt mit ihrer Familie in Schildesche in der Nähe des Obersees. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Anbau von Blumen, Obst und Gemüse im eigenen Garten, zudem hält sie Hühner und Ziervögel. Nach der Fertigstellung ihrer Doktorarbeit war sie zunächst an der Universität Bielefeld tätig und dann in anderen nordrheinwestfälischen Institutionen im Spannungsfeld Wissenschaft und Wirtschaft, bis sie 2008 zur WEGE mbH kam und dort u.a. am Aufbau von www.das-kommt-aus-Bielefeld.de beteiligt war. Zum 800-jährigen Bielefelder Stadtjubiläum entwickelte die kommunale Wirtschaftsförderung (WEGE mbH) eine Internetseite, auf der spannende Produkte und Dienstleistungen aus Bielefeld vorgestellt wurden und werden. Diese Kampagne hat sich inzwischen zum wichtigsten regionalen und überregionalen Kommunikationsinstrument der Bielefelder Wirtschaft entwickelt. Unter dem Motto „DAS KOMMT AUS BIELEFELD“ schafft Sichtbarkeit und Vernetzung für Bielefelder Unterneh­men. Sie zeigt, dass der Wirtschaftsstandort Bielefeld sehr viel zu bieten hat und warum es sich lohnt, in dieser Stadt zu arbeiten und zu leben.

Wo stehts geschrieben? – interaktives Quiz

Imam Imat Abdalla und Pfarrer Eggers – 25.04.2022

Diese Veranstaltung findet ebenfalls im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus in Bielefeld statt. Zunächst werden Imam Imat Abdalla und  Pfarrer Eggers die beiden Religionen vorstellen, indem sie die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten der beiden Glaubensrichtungen erläutern. Dann geht es um die Rolle des Imams und die des Pfarrers. Und dann sind Sie als Gäste gefragt: können Sie aus vorgetragenen Textstellen herausfinden, zu welcher Religion diese gehören? Freuen Sie sich auf ein ungewöhnliches Quiz.


Unsere Erzähler*innen im März  2022

Zwischen Willkommenskultur und Ausländerfeinlichkeit: mein Weg zur integration

Dr. Charbel Gauthe – 07.03.2022

Dr. Charbel Gauthe arbeitet als Integrationsfachkraft und koordiniert das Projektbüro SPRINT: Sprache und Integration des Förder­vereins der Volkshochschule Detmold e.V. Außerdem ist er als 1. Vorsitzender des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ-Biele­feld) ehrenamtlich tätig. Über Brieffreundschaften in seiner Schulzeit hat er erste Kontakte mit Deutschen geknüpft. Die jungen Leute tauschten sich aus über Schule, Familie und Hobbys. Auch im Deutsch­unterricht ging es um Deutschland, ein Land, wie es schien, in dem „Milch und Honig fließen“. Die Brieffreund*innen schienen dies sogar zu bestätigen. Im Geschichtsunterricht lernte Gauthe, dass die Grausamkeiten des zweiten Weltkrieges und die Rassen­theorie des NS-Regimes Passé sind und in Deutschland inzwischen viele Ausländer eine Heimat gefunden haben, in der sie nicht um ihr Leben fürchten müssen. Als Gauthe sich dann entschloß, Ger­manistik zu studieren, war ihm klar, dass Deutschland sein nächste Reiseziel sein würde…und seine zweite Heimat. Als er in Deutschland ankam, wurde er durchaus warmherzig empfangen. Doch im Laufe der Zeit wurde ihm bewusst, dass er aus einem anderen Kulturkreis stammt, das machte es ihm nicht leicht, Zugang zur hiesigen Gesellschaft zu bekommen. Im Erzählcafé wird er über sein Ankommen in diesem ihm fremden, aber doch bekannten Deutschland berichten und auch von seinen zahlreichen Erlebnis­sen im Einwanderungsdeutschland.

Nachhaltigkeit betrifft uns alle

Julia Leischner – 14.03.2022

Julia Leischner, Gründerin und und Inhaberin des Unverpackt Bio Ladens Heeper Lädchen, möchte an diesem Nachmittag mit den Gästen des Erzählcafés ins Gespräch kommen über das Thema Nachhaltigkeit, z.B. darüber: Welchen Beitrag kann jeder Einzelne leisten, um unsere Erde für die nächsten Generationen lebenswert zu erhalten? Oder: Wie steht es mit lokaler und nachhaltiger Ernährung? Oder: Was kann man persönlich beitragen zur Ver­meidung von Plastikmüll? Freuen Sie sich auf spannende Impulse und einen regen Austausch mit der jungen Unternehmerin.

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen … wie sprache Bewusstsein prägt

Dr. Charbel Gauthe 21.03.2022

„Dass Sprache unsere Kognition und daher unser Denken beein­flusst, ist unumstritten. Wörter wie „Flüchtlinge“ oder „Asyl“ lösen bei vielen Menschen bestimmte Gedanken, Emotionen oder auch Bilder aus und formen das Bewusstsein. Dieser als „Framing“ genannte Prozess ist das Ergebnis einer jahrhundertelangen Tra­dition der Diskriminierung, die sowohl bewusst als auch absichtslos praktiziert wurde und wird.“ Was denken Sie darüber? „Was darf man heute noch sagen? Wie können wir frei sprechen, ohne andere zu verletzen? Wie mächtig ist Sprache?“ Bilden Sie sich Ihre Meinung und diskutieren Sie mit Dr. Gauthe über diese Thematik.

Zwischen Mauerfall und Bielefeld-Verschwörung

Martin Knabenreich – 28.03.2022

Martin Knabenreich verbrachte seine Kindheit und Jugend im ummauerten Westteil Berlins. Den Mauerfall erlebte er hautnah. Später folgten verschiedene berufliche Stationen als Journalist und PR-Referent, bevor er 2015 Geschäftsführer der Bielefeld Marke­ting und der Stadthalle Bielefeld Betriebs GmbH wurde. Hier ver­antwortet er u.a. die Bereiche Tourismus, Großveranstal­tungen, Tagungen, Kongresse und Stadtwerbung. Ehrenamtlich ist er u.a. im Vorstand der Bielefelder Bürgerstiftung. Was ist in all den Jahren, auf die er zurückblickt, geblieben und was hat sich verändert? Der 52-jährige überzeugte Wahl-Bielefelder wird in drei ganz unter­schiedlichen Kapi­teln mit kleinen biografischen Episoden über seine  Erfahrungen und Erlebnisse aus der Zeit zwischen Mauerfall und Bielefeldverschörung berichten…


Erzählcafé am Telefon  Januar – Februar 2022

Essen und Trinken mit kuriosen Namen

Waltraud Gödel – 17.01.2022

Haben Sie schon einmal „Herrgottsbescheißerle“ gegessen oder eine „Tote Tante“ getrunken? Wenn nicht, dann erfahren Sie heute, was sich hinter kuriosen Namen wie diesen verbirgt und wie die Namen entstanden sind.

Doris Day

Schwester Ingrid Hufnagel – 24.01.2022

Die amerikanische Schauspielerin Doris Day (1922-2019) galt als „Sauberfrau“ mit Ecken und Kanten. Erfahren Sie an diesem Montag mehr aus dem Leben dieses erfolgreichen Leinwand-Stars.

Erlebnisse einer Radtour zwischen Basel  und Konstanz

Martina Briesenick – 31.01.2022

Begleiten Sie heute Martina Briesenick auf einer Radtour von Basel nach Konstanz. Sie nimmt Sie mit auf eine Besichtigungstour durch die Baseler Altstadt, folgt dann dem Trompeter nach Bad Säckingen und bewundert mit Ihnen den tosenden Rheinfall.

stiftung Solidarität bielefeld

Franz Schaible – 07.02.2022

Franz Schaible gründete 1999 die Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut. Er berichtet uns heute wo und wie die Stiftung fördert und unterstützt. Es gibt den Sozialfond, den Flüchtlingsfond, den Kinderfond. Was gibt es noch für Projekte?

Es liegt was in der Luft

Waltraud Gödel – 14.02.2022

„Es liegt war in der Luft, ein ganz besond’rer Duft, der so verlockend ruft“ heißt es in einem alten Schlager. Düfte und ihre Wirkung bestimmen unseren Alltag. Es gibt keinen duftfreien Raum. Das beginnt schon am Morgen im Badezimmer, wo es z.B. nach Seife und Badezusatz riecht. Beim Frühstück umgibt uns der Duft von starkem Kaffee und frischem Brot oder Brötchen. Und so geht es den ganzen Tag weiter. Wir hören Geschichtliches zu den Düften, erfahren, wie Düfte unser Leben beeinflussen und nehmen ausgewählte aromatische Düfte unter die Lupe.

Aus dem alltag einer seniorenHeim-leitung

Birgit Vogelsang – 21.02.2022

Birgit Vogelsang ist vielen Gästen des Erzählcafé als Leitung des Treffpunkt Alters von  1997 – 2016 gut bekannt. Seit 2016 leitet sie erfolgreich das Ernst-Barlach-Haus, ein Senioren-Heim an der Rheinallee in Bielefeld-Sennestadt. Wissen Sie, was eine Heimleitung so alles macht? Frau Vogelsang wird Ihnen heute Nachmittag einen Einblick in diesen interessanten „Job“ geben.

Lesung eigener texte

Ursula Landwehr – 28.02.2022

Ursula Landwehr war schon häufiger zu Gast im Erzählcafé mit der Schreibwerkstatt der Universität Bielefeld. Heute erfreut Sie uns mit einer Lesung eigener Texte.

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Auf der Schanze 3
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